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Der
Zander ( Stizostedion lucioperca ) hat einen langgestreckten
spindelförmigen Körper, der nach vorne in ein
spitzes,
endständiges Maul ausläuft. Neben kleinen
Bürsten(Hechel)zähnen ist das Maul an Ober- und
Unterkiefer
mit sogenannten Fangzähnen bestückt. Wie alle
Barschartigen
besitzen Zander Kammschuppen, brustständige Bauchflossen, zwei
getrennt stehende Rückenflossen sowie Stachelstrahlen in
Rücken-, Bauch- und Afterflossen.
Die Grundfärbung des Zanders ist meist grünlich bis
grau.
Jungzander weisen oft dunkle Querbinden am Rücken auf,
ähnlich denen des Barsches.
Auffallend am Zander sind die Augen. Sie sind groß,
gewölbt
und scheinen irrisierend zu leuchten. Deshalb wird er auch in
Nordamerika „ Walleye“ ( Glasauge ) genannt.
Neben unserem Zander gibt es in Europa zwei weitere Arten dieser
Gattung. Der Wolgazander sowie der Meerzander,
Verbreitung
und Lebensraum
Die eigentliche Heimat des Zanders liegt östlich der Elbe und
reicht bis Sibirien, zum Kaspischen Meer und Aralsee. Durch
Besatzmaßnahmen ist der Fisch heute in ganz Mittel-, West-
und
Nordeuropa verbreitet.
Ursprünglicher Lebensraum des Zanders sind große
sommertrübe Seen und Unterläufe von Flüssen
bin in die
Brackwasser und Haffgebiete hinein.
Besonders gut gedeiht er in Gewässern, die zumindest teilweise
hartgründigen Boden aufweisen. Bevorzugte Aufenthaltsorte der
Zander sind mittlere Wasserschichten.
Ernährung
Erstnahrung der Zanderbrut sind kleine Planktontiere. Die Nahrung eines
erwachsenen Zanders bilden vorwiegend Fischarten der Freiwasserregion
wie Ukelei, Stint sowie kleine Barsche und Rotaugen.
Größe
und Alter
Zander sind schnellwüchsige Fische. Bis zum 3. bis 4.
Lebensjahr
wachsen Tiere beiderlei Geschlechts gleich gut ab. Von diesem Alter an
legen die Weibchen um etwa 10 – 15 % mehr an Gewicht zu als
ihre
männlichen Artgenossen. Fische mit Gewichten über 10
kg
tauchen immer wieder in Fangmeldungen von Anglern und Berufsfischern
auf. Ein besonders kapitales Exemplar von 19 kg (120 cm) wurde 1959 im
Starnberger See erbeutet.
Das Endalter von Zandern wird auf 20 bis 30 Jahre geschätzt.
Angelköder
Wobbler, Jig, kleine tote Köderfischchen, Fischfetzen
Angelmethoden
Spinn-, Schlepp- und Grundangelei
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