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Äußerliche Kennzeichen
- helle Farbe mit einem dunklen Fleck oberhalb der Brustflosse
- spitzes Maul mit auffälligen Zähnen
- der Oberkiefer überragt den Unterkiefer
- ausgewachsene Fische haben keinen Bart
- Rücken ist rötlich bis bräunlich gefärbt, der Rest des Körpers silbern und der Bauch weiß
- der Wittling hat eine dreigeteilte Rückenflosse
Lebensraum
Alle europäischen Meere, im Atlantik entlang der norwegischen
Küste von Gibraltar bis zur Barentsee verbreitet,
größere Vorkommen auch in der westlichen Ostsee. Der
Wittling ist einer der kleinsten mit den Dorschen verwandte Art.
Lebensweise
Kommt selten in unmittelbare Küstennähe, der Wittling ist ein
Fisch der offenen See, wo er in großen Schwärmen lebt. Steht
hauptsächlich in Wassertiefen von 10 bis 200 m. In der Nacht sucht
er auch flachere Gewässerzonen zum Jagen auf.
Nahrung:
Die Fische ernähren sich von kleinen Krebsen, junge Heringen,
Sandaalen, kleinen Garnelen, Watt- und Seeringelwürmer, Krabben
und Stintdorsche.
Größe und Alter
Der Wittling wird in der Nordsee kaum größer als 40 cm,
maximal erreicht er bei Island eine Länge von 50-70 cm und
erreicht ein Gewicht von bis zu 3 kg. In den Buchten der Ostsee (z.B.
Eckernförder- oder Lübeckerbucht) erreicht er eine max.
Größe bis zu 30 cm. Der Wittling kann 7 – 10 Jahre alt
werden.
Laichzeit
Die Laichzeit beginnt je nach Wassertemperatur von Januar bis Juli,
meistens liegt der optimale Zeitpunkt im März/April, wo sich der
Wittling zu großen Schulen zusammenfindet. Die Eier werden in
freie Wasser abgegeben. Eine Besonderheit der Kleinfische (3-5 cm) ist,
dass sie bei Gefahr durch die Nässelfäden hindurch unter dem
Schirm der Gelben Haarqualle, besser bekannt als Feuerqualle (cyanea
capillata) Schutz suchen und auch geduldet werden und sich sogar von
den Eierstöcken der Quallen ernähren. Sie scheinen gegen dem
Nesselgift immun zu sein.
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