Die Ukelei
(Alburnus alburnus), auch Laube
genannt, gehört zu den
karpfenartigen Fischen (Cyprinidae).
Sie hat einen schlanken Körper mit seitlich abgeflachtem
Schwanzstiel. Ukeleien werden 12-15 cm lang, selten bis 25 cm. Das Maul
ist stark oberständig. Der Rücken zeigt eine
grün-graue Farbe, Seiten und Bauch haben einen silbernen
Glanz. Die Flossen sind etwas dunkler als der Rücken.
Lebensraum:
Ukeleien leben in größeren
Schwärmen in Seen und Fließgewässern, von
der Barbenregion bis in die Brachsenregion, aber auch im Brackwasser
der Ostsee sind sie heimisch. Ihr Vorkommen erstreckt sich von der
Wolga bis Westeuropa, zudem in Irland, Schottland und Skandinavien. Sie
sind sehr gesellige Fische und kommen sehr oft in
mittelgroßen Schwärem vor. Oft findet man diese
Schwärme nahe der Uferregion (bis zu einem Meter) vor.
Fortpflanzung:
Ukeleien laichen von April bis Juni im Flachwasser ab.
Sie kleben den Rogen an Steine, Unterwasserpflanzen,
überschwemmtes Gras und an verrottendem Holz.
Besonderes
Erkennungsmerkmale für Angler:
Bei dem kontakt mit
Fischen oder der unbewafneten Hand verlieren Ukeleien sehr leicht ihre
Schuppen. Diese kleinen silbrigen Schuppen in der Hand sind ein Indiz
für diesen Fisch.
Angelmethoden:
Stippen mit einer 3m Stippe verspricht mit kleinem Haken
(18er bis 22er) und einer einzelnen Made oft den Fangerfolg. Eine
geeignete Fangzeit ist kurz vor bis mitte der Dämmerungsphase
am Abend. Somit werden Ukeleien sehr gerne als Köderfisch zum Aal.-, Hecht.-, Zander.- und
Wallernachtangeln verwendet.