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(Lota lota)
Die Quappe, einziger Vertreter der Dorschartigen im
Süßwasser, lebt in Flüssen und Seen. Die
nacht- und
winteraktive Quappe bevorzugt klares Wasser und festen Grund, an dem
sie sich bei Tage unter Steinen und sonstigen Schlupfwinkeln verborgen
hält. Die Jungfische ernähren sich von kleinen
Krebstieren,
Insektenlarven, Würmern, Schnecken und Fischlaich,
größere Tiere vorwiegend von Kleinfischen, auch
solche der
eigenen Art. Sie können bis zu 150 cm lang werden und ein
Gewicht
von 30 kg bei einem Höchstalter von 20 Jahren erreichen. Sie
hat
einen kleinen Kopf mit einem langen Bartfaden am Kinn und zwei
kürzeren an den Nasenöffnungen. Sie besitzt einen
langen
zusammengedrückten Schwanz. Ihre Haut ist mit zarten, kleinen
Schuppen besetzt. Die Seitenlinie endet unter dem hinteren Abschnitt
der 2. Rückenflosse.
Im 3. -4. Lebensjahr tritt die Geschlechtsreife ein. Das Weibchen legt
bis zu einer Million Eier in der Zeit von November bis März
ins
freie Wasser ab. Die Eier schweben frei und kleben an
Gegenständen
im Wasser an. Nach 28 - 35 Tagen schlüpfen aus den etwa 1 mm
großen Eiern die Jungen. Die Laichwanderungen erfolgen in
großen Schwärmen stromaufwärts.
Der früher häufig vorkommende Fisch ist selten
geworden,
genießt aber nur in der Elbe und deren
Nebengewässern eine
ganzjährige Schonzeit. Das Fleisch ist weiß, leicht
verdaulich und wird besonders im geräucherten Zustand
geschätzt.
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