Blinker
gehören zu den ältesten Kunstködern
überhaupt.
Gerne
wird auch vom "Löffelblinker" oder einfach nur
"Löffel" gesprochen, was Rückschlüsse auf
die Entstehung dieses Köders zulässt.
Wie
alle Kunstköder gibt es ihn in allen erdenklichen
Grössen und Farben / Dekoren, sich für den
"Richtigen" zu entscheiden, richtet sich immer nach dem Geschmack und
den Erfahrungen des einzelnen Anglers. Es gibt sie von ganz gross bis
ganz klein, jeweils auf den Zielfisch angepasst. Jeder Raubfisch
lässt sich mit dem Blinker fangen. Die Führung eines
Blinkers ist recht einfach. Man kann ihn einfach nur "einleiern",
allerdings kann man mit kurzen Stops und ein paar Zupfern in der
Rutenspitze dem Stück Blech ordentlich Leben einhauchen!
Erfolgreicher ist man mit dieser Technik allemal als mit blossem
einkurbeln.

Blinker in verschiedenen
Größen
Die
Dicke des Bleches spielt eine wesentliche Rolle bei den
Wurfeigenschaften und der Lauftiefe des Blinkers. Einfach gesagt: Je
dicker das Blech, desto weiter lässt er sich werfen und desto
tiefer läuft er. Das sollte man bei der Auswahl des Modells
jeweils an das Gewässer und die gegebenen Umstände
anpassen.
Einige
grosse Blinker werden mit einem weiteren Drilling im Bereich der
Einhängeöse ausgestattet. Auch das ist
Geschmackssache. Erfahrungsgemäss neigt der vordere Drilling
dazu, sich im Vorfach zu verheddern. Ein Blinker dreht sich auch gerne
mal um die eigene Längsachse, daher sollte ein hochwertiger
Wirbel mit Karabiner zum Einhängen verwendet werden, um
Schnurdrall zu minimieren.
Stahlvorfach
ist eigentlich Pflicht. Nur wenn man weiss, dass im gerade beangelten
Gewässer keine Hechte vorkommen, kann man auf das Stahlvorfach
verzichten. Ist bekannt, oder ist man sich nicht sicher, ob Hechte
vorkommen, wäre es verantwortungslos, auf das Stahlvorfach zu
verzichten. Ein Hecht steigt auch auf die kleinsten Blinker ein und mit
einem abgerissenen Köder im Maul wird er
höchstwahrscheinlich elendig eingehen. Einen Hecht ohne
Stahlvorfach direkt an der Hauptschnur erfolgreich auszudrillen ist
keine Kunst, es ist pures Glück.