Wallerangeln
am Rhein
Foto: Angeln am Rhein
Der Wels erfreut sich in
Anglerkreisen immer größerer Beliebtheit und erlebt
gerade im Rhein eine neue Blüte. Es wurden in den
letzten Jahren immer wieder riesige Exemplare von bis zu 170 Pfund
gefangen, was natürlich wieder mehr Angler in diese Gegend
zieht, die gezielt den Wels finden wollen. Mit der richtigen
Ausrüstung aus einem gut sortierten Angelshop
steht dem Erfolg
nichts mehr im Wege.
Verbreitung
Der Wels findet sich wieder im gesamten Rheingebiet und schon
häufig wurde einen Hobby-Angler beim Raubfischangeln die
Schnur von einem Wels gesprengt, da er in seinen angestammten
Fanggebieten mit solcher Krafteinwirkung einfach nicht rechnete.
Besonders zahlreich treten Welse in den Strömungskanten der
Inseln, den Warmwasserausläufen der Kraftwerke und an
Schleusen auf. In diesen Nischen vermehren sie sich prächtig
und tragen ihren Teil zum neuen Fischreichtum des Rheins bei. Besonders
in den Monaten April, Mai und August, September sind die Welse in
Ufernähe aktiv.

Foto: Schöner Wallerfang
Voraussetzungen
Egal welchen Fisch man beim Angeln am Ende gerne an seinem
Haken sehen
will, die Kernvoraussetzung heißt Geduld. So auch beim Wels,
der seine Anwesenheit meist nur über das Echolot preisgibt.
Beste Fangchancen hat man in der Dämmerung oder nachts. Dabei
muss man sehr aufmerksam bleiben, da der Biss eines Wels sich meist nur
durch ein kurzes Zucken der Route andeutet. Waller verharren lange auf
ihrer Position, so nehmen sie keine Schnur. Auch beim Einholen sollte
man nichts überstürzen. Am besten eignet sich ein
ständiger Druck, um das Tier näher ans Ufer zu
bringen, bevor man ihn mit dem Wallergriff landet.
Allein die Größe des Wels gibt vor, dass die
Ausrüstung äußerst stabil sein sollte. Dies
gilt sowohl für die Schnur als auch für die Haken.
Außerdem empfiehlt es sich Tauwurmbündel als
Köder zu benutzen und auch Aal hat sich in dieser Hinsicht
bewehrt.
Umgebung
Der Rhein bietet aber deutlich mehr als nur Fische. Zahlreiche
Ausflugsziele entlang seines Verlaufs laden zur Erkundung ein. Der
Tourismus wurde entlang des Rheins immer mehr auf
Tagesausflügler ausgerichtet. So kann sich, je nach Standort,
die ganze Familie amüsieren, ohne die Nächte am
Flussufer zu verbringen. Und was gibt es schöneres als den
Selbstgeangelten Fisch mit seinen Lieben zusammen auf den Grill zu
legen und sich gegenseitig die Erlebnisse des Tages zu berichten.
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