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Der Rhein bei km 707 Der Rhein bei km 707

Foto: Rhein bei Worringen mit Blick in Richtung Leverkusen

Kann man am Rhein noch wirkliche Ruhe haben?
Ja es gibt diese Stellen noch.

Zwischen Langeln und Worringen befinden sich Buhnenfelder weit ab von Rad.- und Fußwegen. Gegenüber dem Jachthafen Leverkusen Hitdorf und der Hefefabrik bietet der Rhein den Anglern ein Stück Paradies mit einem reich gedeckten Fischgebiet. Diese Stellen sind heute noch nicht überlaufen, weil es kaum möglichkeiten gibt in der Nähe zu parken. Von einer Möglichkeit den Wagen zwischen zu lagern bis ans Wasser sind es immerhin fast 800m, aber diese Strecke lohnt sich.

Der Bodengrund in den Buhnenfeldern wechselt von Sand bis kleinen Steinen. Größere Steine oder Hindernisse gibt es bei normalem Wasserstand (1,80m , gemessen an Pegelstand Köln) nicht. Auch die vielen Baumgruppen mit hohen Bäumen rückseitig, bieten einen wunderbaren Windfang, da die übliche Windrichtung hier von Westen bis Südwesten ist.

Eine optimale Stelle für grundnah angebotene Köder.
Grundmontagen mit Bleigewichten um 60g sind hier eigentlich vollkommend ausreichend. Diese Montagen können ca. 40m weit vom Ufer angeboten werden. Erst dann beginnt die Strömungskante. Da die Stelle in einer Linkskurve vom Rhein liegt, ist auch der Wasserdruck dort an der Kante nicht zu hoch. Dieser niedrige Wasserdruck (geringe Strömung) ist auch der Grund für den Fischreichtum. Aal, Aland, große Barben, Barsch (Flussbarsch und Kaulbarsch), Brassen, Döbel, Rotaugen, Rotfedern, Nasen, Ukeleien und Zander wurden dort schon in meinem beisein mit einfachsten Grundmontagen, entweder mit Wurm oder Maden, gefangen.

Stippangler aufgepasst ... füttert dort doch einfach mal 5-10m vom Ufer aus, mittig in der Buhne an. In jedem Angelgeschäft im Umkreis gibt es das sogenannte "Rheinfutter". Diese, auf das Gewässer abgestimmte Anfütterungsmischung, lockt die Fische einfach nur so an. Welche Stelle kann von sich behaupten ... Weisfisch im Überfluss.

Spinnfischern und Jigbadern kann ich folgendes zu dieser Stelle sagen. Probiert doch dort einmal Euer Glück. Die Buhnenfelder sind
Stellenweise zwar relativ flach, aber dafür Hängerfrei.

Aber vielleicht überwindet ihr einfach mal Euren Schatten und schaut dort selber vorbei. Ich garantiere Euch, dass es sich lohnen wird. Wer mich kennt weiss, dass ich nicht der begnadetste Angler vor dem Herrn bin, aber von dort bin ich noch nie ohne Fisch nach Hause gefahren.

Zum guten Schluss, mache ich Euch noch ein wenig die Nase lang.

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Autor: Dany , © Flussangler.com Mehr über den Rhein finden Sie in unserem Forum