Der
Rhein-Herne-Kanal
Foto: Der RHK
Erbaut wurde
der Rhein Herne Kanal (RHK) in den Jahren 1906 bis 1914
mit einer Länge von 45 km und 7 Schleusen, wovon heute noch 5
existieren.
Der Wasserstand in einem Kanal ist relativ unabhängig von Hoch
und Niedrigwasser der Flüsse, sein Wasserstand wird
über Pumpwerke geregelt.
Auch die Struktur unter Wasser ist ziemlich einfach
gehalten. Wenn nicht nur einfach gebuddelt wurde, verfügt so
ein Kanal über eine so genannte Abbruchkante, als
Übergang zwischen Uferregion und Fahrrinne. Ufer im Sinne von
Ufer, wie aus See oder Flüssen bekannt, sind selten, meist
sind es grade abfallende Spundwände, unterbrochen durch
Häfen an denen so genannte Dalben für etwas Struktur
sorgen. Die Tiefe liegt durchschnittlich bei rund 6 Metern.
Für uns Angler ist der RHK aufgrund seines hohen Bestands an
Friedfischen äußerst interessant. Neben Rotaugen,
Brassen, Rotfedern und Karpfen sind Fänge von Aal und Zander
möglich. Hechte kommen vor, müssen aber gesucht
werden.
Mit einer einfachen Grundmontage lassen sich die Fische
überlisten und bescheren einem einen schönen
Angeltag.
Wer sich etwas mehr Arbeit machen möchte sollte mit einer
Feederrute und Futterkorb, sowie mit einem Futterteppich angeln. Die
Methode funktioniert ganz gut und bringt reichlich Fisch. Ich lege
dafür meist einen Teppich in der Größe von
etwa 25 qm Fläche, aufgebaut aus 6 - 8
tennisballgroßen Futterbällen und 1 - 2
Händen losem Futter.
Die Rute wird über den Futterplatz geworfen und in den Teppich
reingezogen, natürlich mit Futterkorb und Hakenköder
aus der Futtermischung. Haben die Friedfische den Futterplatz gefunden
lassen die Bisse nicht lange auf sich warten.
Regelmäßiges nachfüttern mit 1 - 2 kleinen
Bällen reicht aus um neue Fische anzulocken. Auch
Räuber werden aufmerksam und holen sich ihren Teil, also ruhig
auch mal einen kleineren Friedfisch als Köder auslegen.
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